Archive for September, 2009

Pressestimmen zu »Der Bücherprinz"

„Der Bücherprinz“ ist die herzerwärmende „Lebensabschnittsgeschichte“ eines Menschen, der sich einst mit einem Seesack voller Träume auf den Weg machte. Ein Mensch, der auszog, um sich selbst zu finden, der Neuland nicht nur betrat, sondern regelrecht erfunden hat und der trotz Höhenflügen samt Abstürzen immer auf dem Teppich geblieben ist. …

Seine Reise und Entwicklung zum Verleger ist ebenso aufregend wie lebensnah und bodenständig be- und geschrieben. Wenn ich verstanden haben sollte, was er mit diesem Werk ausdrücken will, müssen wir alle im Grunde nur zwei Dinge tun – unseren Stern finden und ihm folgen. Und Frieling tut das mit einer Sprache, die aus purer Liebe zum Wort entstanden ist.

Thomas Lawall, Querblatt.com


“Der Bücherprinz“ ist ein einzigartiges Werk, in dem nicht nur ein entscheidender Abschnitt deutscher Nachkriegsgeschichte anschaulich dokumentiert ist, sondern auch ein wahrlich bewegtes Leben spannend wie ein Thriller erzählt wird. Dabei verklärt der Autor im Gegensatz zu anderen 68ern, die über diese wegweisende Epoche berichten, nie melancholisch; er ist sich nicht zu schade, Fehler und vermeintliche Irrwege einzugestehen. Ehrlich beleuchtet werden auch berufliche und private Schattenseiten, wobei letztere ironisch in kritischer Distanz geschildert, anstatt überhitzt aufgeregt in den Vordergrund gedrängt zu werden.

Literaturzeitschrift.de


Die Bücher von mehr als 10.000 Autoren hat er verlegt. Es werden im Digitalen Zeitalter, ohne die alteingesessenen Handbremsen in papierbleiernen Verlags-Monop0len, Lektoren-Kolonnen, Sekretärinnen-Schwärmen, Sponsoren-Mafia und ganzen Schubkarren voll Vertriebs-Adel, sicherlich noch eine ganze Menge mehr werden. … Autoren, eine der meistgeplagten Sonderlinge der letzten Jahrzehnte in diesem Land, werden beim Bücherprinzen sicher fündig werden.

Radio Utopie


Insasse des ehemaligen Rot-Mitteldeutschland, suchst Du Auskunft aus erster Hand, was es denn nun wirklich auf sich gehabt hätte mit diesen Hippies und Beatniks und “Laaanghaarigen” und “Gammlern” und vor allem diesen mystischen 68ern und überhaupt einer unvorstellbar bewegten Jugend – gehe an diesem Buch keineswegs vorbei!

Besser noch: kaufe es!

Graphodinos Blog


In seiner Autobiographie “Der Bücherprinz” schildert der Buchmacher die oft bizarre Welt der Autoren und Verleger, die in der Politik der Zuschussverlage gipfelt.

Internet-Zeitung


Frielings lebenslange Liebe zum geschriebenen Wort ist auf jeder Seite mit Händen zu greifen und auch mit oft pikanten Fotos wird der begeisterte Leser reichlich versorgt. Dazu gibt es viele kleinere Anekdoten mit berühmten Persönlichkeiten aus Presse, Funk und Fernsehen sowie pointierte Blicke hinter die Kulissen der Eitelkeiten des medialen Kulturbetriebs und so ist diese Autobiographie für mich das Buch des Jahres.

Literaturzeitschrift Blog


Wer von  Freiheit spricht und eine Lebensgestaltung, die die Hochachtung vor einem selbst auch bei Arrangement mit der Bürgerlichkeit ganz hoch hält, lese die Memoiren dieses postmodernen Kerouac!

Jochen König, Reh-Zensionen


Hier offenbart eine der unkonventionellsten Persönlichkeiten der Zuschussbranche mit Selbstbewusstsein seinen Lebensweg: Wilhelm Ruprecht Frieling schildert, wie er als Schulabbrecher, langhaariger Beatles-Fan, trampendes Blumenkind, aufbegehrender 68er, Journalist in Diensten einer Sowjet-Agentur schließlich nach einem USA-Besuch die »Vanity Press« entdeckte und das Geschäftsmodell auf Deutschland übertrug.

Gerhild Tieger, Autorenhaus Verlag


Es ist unglaublich, was dieser Mann alles erlebt hat. Wenn er liest, hören alle gebannt zu …

Dominik Sliscovik, Spickzettel


Frielings offene Bekenntnisse werfen ein Schlaglicht auf den Strukturwandel, der im Verhältnis von Autor und Verleger stattfindet. Der frühere „Privatverleger“ verweist in seinem Buch darauf, dass Computer und Digitaldruck immer mehr Autoren die Möglichkeit eröffnen, preiswert im Wege des Publishing-on-demand zu einer eigenen Veröffentlichung zu kommen – und das, so sei hinzugefügt, ohne dass die von ihm selbst beschworenen Bücherfriedhöfe entstehen.

Wolfgang Erhardt Heinold, BUCHMARKT

Published in: Allgemeines | on September 3rd, 2009 | Kommentare deaktiviert