Der Bücherprinz

Der Bücherprinz

Die Internet-Presse beschreibt ihn als »postmodernen Kerouac« und »eine Art Catweazle, der aus seiner Zeit gerissen mit kindlichem Staunen die Absurdität des 21. Jahrhunderts betrachtet«. Der Rezensent von »Buecher.de« meint, er schreibe »mit einem Humor, dass man kaum noch Atem holen kann«. Blogger empfehlen sein neuestes Werk als »Buch des Jahres«, und der SPIEGEL hält ihn für das »Schrägste, Originellste und Individuellste« weit und breit.

Die Rede ist von Wilhelm Ruprecht Frieling, eine der wohl ungewöhnlichsten Figuren, die den Literaturbetrieb des 21. Jahrhunderts geprägt hat. Befreundet mit Künstlern wie Joseph Beuys, Rainer Maria Fassbinder und Eddie Constantine, inspiriert von Karl May, Egon Erwin Kisch und Alan Ginsberg, entdeckt von Anthony Burgess und Charles Wilp, entwickelte Frieling sich zu Deutschlands farbenprächtigstem Privatverleger. Unter dem Slogan »Verlag sucht Autoren« etablierte er den Prototyp des Zuschussverlages moderner Prägung und veröffentlichte die Werke von mehr als zehntausend Autoren, die ihn dafür zum »Bücherprinz« krönten.

Wie es dazu kam, offenbart Frielings Lebensgeschichte. Spannend, mit viel Humor und Mut zur Selbstkritik illustriert »Der Bücherprinz« seine Stationen als Schulabbrecher, langhaariger Beatles-Fan, trampendes Blumenkind, aufbegehrender 68er, ausschweifender WG-Bewohner, rasender Reporter, leidenschaftlicher Journalist, experimentierfreudiger Chefredakteur, Hofnarr der Kulturszene und innovativer Verlagsgründer.

Mit erschütternder Aufrichtigkeit schildert er das verzweifelte Aufbegehren einer von Beatmusik und langen Haaren elektrisierten Jugend gegen den Konservatismus der Adenauer-Ära, das sich in der viel zitierten Revolte der »68er« entlud. Er wirbt aber auch um Verständnis für die damalige Elterngeneration, die in ihrer Hilflosigkeit und aufgrund medialer Erpressung nicht anders reagieren konnte, als unangepasste Jugendliche mit Elektroschocks zu traktieren und in die Jugendpsychiatrie zu sperren.

Gleichwohl schaffte Frieling es aus eigener Kraft, heiter gegen den Strom zu schwimmen und als »Business Punk« ohne einen Pfennig Geld eine Garagenfirma zu starten, die er zu einem der fruchtbringendsten Unternehmen der deutschen Verlagswirtschaft entwickelte.  Diesen ungewöhnlichen Lebensweg schildert »Der Bücherprinz« und verführt den Leser, dem eigenen Stern zu folgen und sich selbst treu zu bleiben.

»Der Bücherprinz« dokumentiert, wie es einem unangepassten Schüler gelang, Deutschlands farbenprächtigster Privatverleger zu werden.

»Kein anderer Verleger hat so viele Autoren glücklich gemacht.«
Henryk M. Broder, DER SPIEGEL

Wilhelm Ruprecht Frieling
DER BÜCHERPRINZ
Wie ich Verleger wurde
368 Seiten • 60 Abbildungen • € 19,80
ISBN 978-3-941286-50-4

Erhältlich unter Angabe der ISBN im Buch- und Versandhandel

Portofrei kaufen, ohne zu laufen:

bei Amazon.de


L E S E P R O B E


Zu den Pressestimmen

Published in: Verlag | | on August 18th, 2009 | 1 Comment »